Warum IG

Wir züchten mindestens 5 Generationen rein Belted Galloway um die reine Genetik dieser ursprünglichen Rinderrasse zu erhalten. Im Gegensatz zum BDG (Bundesverband deutscher Gallowayzüchter e.V.), der nur die Bezeichnung „Galloway" kennt, unterscheiden wir, wie international üblich, die Rassen Galloway und Belted Galloway.

Wissenschaftlich ist nachgewiesen, dass die Genetik verschieden ist (http://epublications.roslin.ac.uk/9697annrep/diversity.pdf). Genauer gesagt, Belted Galloways sind näher mit Aberdeen Angus und Murray Grey verwandt als mit Tieren der Rasse Galloway. Der BDG toleriert aber die Anpaarung aller Galloway-Varianten (das sind Tiere, die die Herkunftsbezeichnung der Schottischen Landschaft Galloway in ihrer Rassebezeichnung tragen) untereinander. Die Eintragung ins Herdbuch erfolgt allein nach dem Phänotyp (Zeichnung und Farbe des Kalbes). Unserer Meinung nach sind diese Nachkommen Kreuzungstiere und somit nicht herdbuchfähig. Diese Kälber sind genetische Wundertüten, die auch nach vielen Generationen noch für böse Überraschungen gut sind. Das hat mit solider Zuchtarbeit nichts zu tun.

Einziger Zuchtverband in Deutschland, der Belted Galloway als eigenständige Rasse im eigenen Herdbuch führt, ist der FRZ ( Verband Schleswig-Holsteiner Rinderzüchter e.V.) in Schleswig-Holstein. Hier wird unterschieden zwischen den Rassen Galloway, Belted Galloway und seit 2002 Deutsch Galloway, in der die oben genannten Kreuzungstiere eingebracht werden, da sie in anderen Bundesländern als herdbuchfähig anerkannt sind.